BILD Urlaubstipps

5. August 2008 | Von sven | Kategorie: Ausländerhass, Unterirdisch

Da ist nicht nur das Sommerloch, sondern auch noch die BILD. Um uns allen ein Mindestmaß an Sicherheit an unseren Urlaubsorten zu gewährleisten, hat BILD anscheinend mal wieder unsummen an Geld für Recherchearbeiten investiert um uns im Urlaub auch ja nicht blöde aussehen zu lassen und uns “Die miesen Betrügertricks im Urlaub” präsentiert.

So, nun die mehr als hilfreichen Tipps der BILD:

Vorsicht, Frühstücksdiebe!

Sie klauen Ihnen nicht die Wurst vom Brot – viel schlimmer. Die so genannten „breakfast thieves“ greifen zu, sobald das Frühstücksbuffet eröffnet ist. Oft lassen Hotelgäste ihre Wertgegenstände dann unbeaufsichtigt auf dem Tisch liegen. Die Kriminellen mischen sich unter die Gäste und stecken alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist.

Na, Prost Mahlzeit! Böse, böse Ausländer! Man wird doch wohl in Ruhe frühstücken können, ohne dass einem gleich die Wurst vom Brot geklaut wird. Laut BILD geht das wohl nur in Deutschland.

Vorsicht, Schnäppchen!

Besonders günstige Designerstücke im Ausland sind meist Plagiate – Fälschungen von Produktpiraten. Eine Ray Ban-Sonnenbrille für 10 Euro? Da sollten Sie stutzig werden. In manchen Urlaubsländern droht Käufern eine strafrechtlichen Verfolgung. Bei der Einreise nach Deutschland können die vermeintlichen Schnäppchen beschlagnahmt werden.

Hmmm, es soll Menschen geben, die genau deswegen dahin fahren. Aber lieben Dank für den Tipp! Das nächste mal weis ich bescheid. Die Rolex für 10 EUR ist wohl dann doch keine echte Rolex. Wenn das mal kein “mieser Trick” ist.

Vorsicht, Billigbenzin!

Wenn Werbetafeln an Tankstellen besonders billigen Sprit anbieten, kann sich dahinter ein Lockangebot verbergen. Manchmal liegen die tatsächlichen Benzinpreise weit über den angegebenen Preisen. Seien Sie misstrauisch und fragen Sie im Zweifelsfall nach. Ein anderer Abzocktrick: Sie sollen einen höheren Betrag zahlen, als an der Zapfsäule angegeben. Die Anzeige an der Tanksäule wird schnell gelöscht und Sie haben keine Beweise mehr.

Also Teil eins versteh ich überhaupt nicht. Preise lesen kann ich nämlich noch. Aber selbsverständlich funktioniert Teil zwei der Geschichte nur im Ausland, weil in Deutschland ja alle so ehrlich sind …

Vorsicht, falsche Polizisten!

Wer in einer Uniform steckt, muss nicht immer ein echter Polizist sein. Die Maschen der falschen Ordnungshüter: Sie geben vor, dass Falschgeld im Umlauf sei und „überprüfen“ Ihre Geldbörse. Dabei bedienen sie sich unbemerkt in Ihrer Reisekasse. Oder sie verteilen hohe „Bußgelder“, die sofort zu entrichten sind. Lassen Sie sich einen Dienstausweis zeigen oder informieren Sie sich vor der Reise, wie die echte Uniform im entsprechenden Land aussieht.

Klar. Man sollte sich am bestern zunächst konsequent gegen die einheimischen Ordnungshüter zur Wehr setzen, bis man sich dann irgendwann mal 100%ig sicher ist dass es einer ist.

Eigentlich geht es nur so weiter. Ist schon ein ziemliches Armutszeugnis, was da erfunden recherchiert wurde.

Aber wer sich gerne selbst überzeugen will:

Hier gibts die ganzen sensationellen 14 Tipps für einen sicheren Urlaub




Bookmark diese Seite

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Alltagz
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Technorati
  • Webnews



Ähnliche Beiträge



Tags: , ,

Ein Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. [...] und dann noch die ganzen abzocker im Urlaub. [...]

Schreibe einen Kommentar